Widerstand zwecklos! Forscher suchen nach dem Ursprung der Verliebtheit

Seit Onlinepartneragenturen für Studienergebnisse zahlen, die etwas über die Auslöser von Verliebtheit aussagen, boomt die Forschung: Die Wissenschaft hat die Liebe entdeckt. Und findet dabei immer mehr Spannendes heraus. Wir zeigen fünf Dinge, die Menschen unwiderstehlich zueinander hinziehen.

Aussehen

„Was findet die bloß an dem?“ Kai und Daniel sitzen bei Sandra auf dem Sofa. Es ist Sandras Geburtstag. Und Daniel ist eigentlich nur da, weil er sich von der Party etwas mehr erhofft hat, als gute Musik und jede Menge Bier. Oder sagen wir, von Sandra. Doch die unterhält sich schon seit Stunden mit einem Kerl, der aussieht als wäre er gerade vom Surfen in Australien zurück. Einen Arm lässig an der Wand abgestützt, strahlt er Sandra bis auf’s Zahnfleisch an und die andere Hand liegt seit zehn Minuten auf ihrem Arm. „Der Typ ist so ein Schwachmat”, grollt Daniel. Aber, und das kann selbst Daniel nicht abstreiten: Der Schwachmat sieht gut aus. Tatsächlich spielt das Aussehen auch bei Männern eine immer größere Rolle. Zumindest, wenn die Frau selbständig ist und das Gefühl hat, sich selbst ernähren zu können. Was in der westlichen Welt vor allem bei den Frauen zwischen 20 und 40 mehr und mehr der Fall ist. Doch was viel wichtiger ist: Sandra bekommt Aufmerksamkeit. Studien zeigen, dass Menschen sich mit großer Wahrscheinlichkeit dann verlieben, wenn sie das Gefühl haben, ihr Gegenüber wäre „ernsthaft interessiert“. Und das funktioniert abseits von kantigem Kinn und kräftigen Schultern oder schmaler Taille, reiner Haut und großen Brüsten – denn typischen Indizien für gute Gene und Fruchtbarkeit. Während Daniel nur auf dem Sofa auf seine Chance wartet, hat der andere seine längst ergriffen. Und er hat dabei gute Laune: Lächelt viel – nicht nur, wenn er Sandra ansieht. Auch mit den anderen Partygästen. Was ihn wiederum für Sandra attraktiver macht. Denn, so Ben Jones von der Aberdeen University: „Wenn man ausgeht, ist es von Vorteil, wenn man zu allen im Raum nett ist.” Weil jedes Lächeln, das erwidert wird, einen in den Augen anderer Anwesenden besser aussehen lässt. Wir sind eben einfach zu manipulieren: Finden schön, was andere schön finden. Eine Eigenschaft, die auch einigen Vögeln und Fischen die Qual der Wahl bei der Partnersuche abnimmt: Lieber machen sie anderen Balzenden den Partner streitig, als selbst nach einem zu suchen. Weil das, was schon Abnehmer gefunden hat, so schlecht nicht sein kann.

Gut zu wissen: Hormone sind nicht immer von Vorteil. Männer, die viel Testosteron haben, erkennt man oft am kantigen Kinn. Oder aber an den Haaren auf ihrem Rücken, wenn nicht gar an ihrem aggressiven Verhalten. Bei Frauen sind volle Lippen ein Hinweis auf viel Östrogen. Oft aber auch die Röllchen auf den Hüften.
Attraktivität hat auch etwas mit Synchronisation zu tun. Aufmerksamen Menschen gelingt es unbewusst, ihr Gesprächstempo, ihre Bewegungen, manchmal sogar ihren Herzschlag dem des Gegenübers anzupassen. Weil sie dem anderen in die Augen sehen, ihm zuhören, ihn im Gespräch immer wieder kurz berühren. Plötzlich fühlt sich der andere sehr wohl. Und beide sich attraktiv.

Küssen

Tom weiß von gar nichts. Während er zuhause an seiner Diplomarbeit schreibt, ist Kathrin im Kino. Heimlich. Mit Matthias. „Ich liebe Tom”, sagt Kathrin und sieht dabei ein wenig geknickt aus. „Das mit Matthias ist nichts Ernstes. Aber er küsst so gut…“ Ein Kuss kann einen verrückt machen. Er ist das, was einen dazu bringt, mit jemandem nach dem letzten Bier in der Bar nach Hause zu gehen. Oder im schlechten Fall das, was einem die Lust auf mehr so schnell nimmt, als hätte der andere gerade seine Vorliebe für’s Nasebohren gebeichtet. Während Verhaltensforscher wie Irenäus Eibl-Eibesfeldt davon ausgehen, dass der Kuss mit Zunge aus dem Füttern bei der Brutpflege entstanden ist, hat die Kulturwissenschaftlerin Ingelore Ebberfeld eine wesentlich charmantere und einleuchtendere Erklärung dafür: Der Kuss, sagt sie, ist eine sexuelle Kontaktaufnahme. Dafür spricht, dass in über 90 Prozent aller Kulturen geküsst wird, in vielen aber nicht öffentlich oder vor der Ehe. In den USA beispielsweise, wird knutschenden Paaren auf der Straße immer noch „Go, get a room!“ nachgerufen – „Los, nehmt euch ein Zimmer!“ Das ist, verglichen mit Kulturen, in denen auf Küsse in der Öffentlichkeit Peitschenhiebe folgen, wirklich harmlos. Aber es sagt: Küssen ist zu intim, um es auf der Strasse zu tun. Und auch im Tierreich wird geküsst: Die zwei dauerknutschenden, roten Pandas im Zoo von Kawasaki beispielsweise geben den Tierpflegern ein Rätsel auf. Sie scheinen es, unabhängig von der Paarungszeit, einfach gern zu tun. Ein weiteres Indiz dafür, dass Küssen mehr ist, als nur ein Überbleibsel der Evolution. Küssen wirkt.

„Ich weiß gar nicht mehr, wann Tom und ich das letzte Mal richtig geknutscht haben”, grübelt Kathrin. Sex haben die beiden auch selten. „Nach drei Jahren ist das doch normal, oder?“ Wenn Paare nicht mehr knutschen, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass auch sonst nicht mehr viel Körperliches zwischen ihnen passiert. Beide fragen sich insgeheim, warum sich die Anziehung verändert hat und warum es nicht sein kann wie früher. So wie am Beginn der Beziehung. Als man an jeder Ampel die Grünphase verpasst, weil man, als Rot war, angefangen hat zu Küssen. Das ist auch die Zeit, in der einem kein Ort zu blöd und kein Grund zu schlecht ist, um sofort und auf der Stelle Sex zu haben. Oder es sich zumindest vorzustellen. Tatsächlich, sagen Wissenschaftler, spielt Knutschen dabei eine wichtige Rolle. Wer sich lange und ausgiebig küsst, gibt dabei – ohne es zu wissen – eine ganze Reihe Informationen über sich weiter. Zum Beispiel, ob er genetisch zum anderen passt, oder ob er versteckte Krankheiten hat. Deswegen müssen wir am Anfang einer Beziehung so viel knutschen: Unser Körper sagt uns dabei, ob der andere für die nächsten Jahre oder nur eine Nacht zu uns passt. Aber auch Pheromone, sexuelle Lockstoffe, werden weitergegeben. Die gegenseitige Anziehung wächst. Bei Frauen wird sogar vermutet, dass in ihrem Speichel und Atem Hinweise auf ihre Fruchtbarkeit zu finden sind. Und Männer übertragen, so die Annahme der Forscher, bei jedem Kuss Spuren von Testosteron. Also dem Männlichkeitshormon, das unter andrem auch für die Lust auf Sex zuständig ist. Minutenlanges Knutschen wirkt demnach so, als würde der eine dem anderen ein Aphrodisiakum verabreichen. Womit wir wieder beim Füttern wären. Aber das ist lange nicht so sexy.

Gut zu wissen: Mehr als die Hälfte aller Männer haben nichts gegen Sex ohne Küssen. Bei Frauen ist es nur eine von sieben.
Frauen finden Küssen wichtig. Egal wie lange die Beziehung dauert. Für Männer wird das Küssen unwichtiger, je länger sie mit einer Frau zusammen sind.
70 Prozent der Männer denken, dass ein Kuss eine gute Methode ist, um einen Streit zu beenden. Bei den Frauen findet das aber nur knapp über die Hälfte.
Darin, dass sensationelle Küsse aber noch lange kein Grund sind, mit jemandem auch eine Beziehung anzufangen, darin sind sich beide Geschlechter einig.

(Alle Zahlen aus: Sex Differences In Romantic Kissing Among College Students. Hughes/Harrisson/Gallup, 2007)

Sprechen

„Hallooo Schatzi!“ Tobias verdreht die Augen. Inka steckt das Handy zurück in die Tasche: „Hast du ein Problem?“ fragt sie ihren Mitbewohner. „Immer wenn du mit deinem Lover sprichst, hörst du dich an, als wärst du Zehn.“ Inka dreht sich genervt weg. Ertappt. Denn tatsächlich ist Tobias nicht der Erste, der ihr das sagt. Wenn wir verliebt sind, passen wir unsere Tonlage unbewusst dem an, was für den Partner attraktiver klingt: Männer bevorzugen hohe Stimmen, weil diese jugendlich klingen. Frauen tiefe, weil sie Dominanz vermitteln. Natürlich alles in erträglichem Maße. Piepsen bringt genauso wenig, wie unverständliches Gebrummel. Doch auch beim Kennenlernen spielt es eine Rolle, wie wir etwas sagen. Wer schnell redet, wird als gebildeter wahrgenommen. Karl Lagerfeld ist ein gutes Beispiel dafür. Menschen, die nur in einer Tonlage reden dagegen, machen sich selbst und das Gesagte – unabhängig vom Inhalt – uninteressanter als nötig. Das kennt man von manchen Politikern, denen man nicht länger als fünf Minuten zuhören kann, ohne sich zu langweilen. Dabei hat das, was sie sagen, vielleicht großen Einfluss auf unser Leben. Und sich in ein Gespräch verwickeln zu lassen, obwohl man schlechte Laune hat, geht immer nach hinten los. Weil einem dann mit Sicherheit nichts Positives über die Lippen kommt. Ohne Komplimente hilft aber selbst die schönste Stimme nichts. In einer Studie der Universität Aberdeen sollten Männer Frauenstimmen nach ihrer Attraktivität sortieren. Die Stimmen vom Band, die „Ich mag dich wirklich“ sagten, waren beliebter als jene, die „Ich mag dich nicht wirklich“ verlauten ließen. Irgendwie einleuchtend.

Gut zu wissen: „Normalerweise haben Menschen mit attraktiven Gesichtern auch attraktive Stimmen“, sagt der kanadische Psychologe und Leiter der Abteilung Stimmenforschung an der Universität von Ontario, David Feinberg. Wer eine angenehme Stimme hat, wirkt also im Gegenzug automatisch anziehender. Besonders natürlich, wenn er damit nette Sachen sagt.
Unsere Tonlage führt dazu, dass uns andere Menschen als männlich oder weiblich wahrnehmen. Ganz unabhängig vom Aussehen. Das haben Forscher der Northwestern University herausgefunden, die Versuchspersonen Bilder von androgynen Köpfen zeigten und entweder hohe oder tiefe Töne dazu abspielten.

Riechen

„Oh Mann, schau dir Marc an. Jetzt hängt der schon wieder an einer dran“, Till schaut auf die Uhr, „Eigentlich wollten wir doch noch weiter in den Goldenen Anker“. Alex zuckt die Schultern: „Vergiss ihn. Der geht hier nicht weg, solange die Frau da ist. Lass uns einfach abhauen.“ Kann sein, dass Marc tatsächlich ein schlechter Kumpel. Einer, der lieber Frauen abschleppt, als mit seinen Freunden weiter von Bar zu Bar zu ziehen. Kann aber auch sein, dass er einfach nur ein Problem mit seiner Nase hat. Männer, das besagen Studien, haben nämlich einen bedeutend schlechteren Geruchssinn, als Frauen. Um sich ernsthaft verlieben zu können, muss man aber wissen, wie der andere riecht. Weil der Geruch eines Menschen, mehr noch als sein Kuss, etwas darüber aussagt, ob er zu uns passt. Und das geht nur, wenn man der anderen Person möglichst nahe ist. Indikator dafür, ob man jemanden riechen kann, oder nicht sind die MHC-Gene (Major Histocompatibility Complex). Sie weisen darauf hin, wie verschieden der Genpool eines Menschen von dem eines anderen ist. So riechen Familienmitglieder für einen vielleicht wie frischgewaschene Wäsche: Wohlig, aber ohne sexuellen Aspekt. Tests, in denen Frauen an getragenen Männer-T-Shirts riechen sollen, um herauszufinden, wer für sie sexy riecht, ergeben immer das Gleiche: T-Shirts von Vätern oder Brüdern werden instinktiv aussortiert. Das hat die Natur so eingerichtet, um eine größtmögliche Variation zu gewährleisten. Allerdings verändert sich das Testergebnis, wenn die Frauen die Pille nehmen. Dann finden sie gerade die Gerüche angenehm, die familiär, also ähnlich mit ihren eigenen MHC-Werten sind. Weil die Pille dem Körper eine Schwangerschaft vorgaukelt. Und wo ist ein neugeborenes Kind besser aufgehoben, als umgeben von seiner Familie? Die Pille verändert aber nicht nur das Geruchsempfinden von Frauen. Auch Männer reagieren darauf. Gogo-Tänzerinnen, die sie nicht nehmen, verdienen 50 Prozent mehr Geld als ihre Kolleginnen, die mit Tabletten verhüten, fanden Forscher heraus. Für Männer wie für Frauen gilt deswegen: Ernsthafte Partnersuche funkioniert besser, wenn die Pille nicht im Spiel ist.

Leider haben wir uns mit unserer kulturellen Entwicklung selbst ein Geruchsverbot auferlegt. Noch im 19. Jahrhundert konnte man einen Menschen riechen, wenn er zur Tür hereinkam. Das Paris des Jahres 1880 war bekannt unter dem Namen „Der große Gestank“. Heute duschen wir uns mit parfümierten Gels, benutzen angenehm riechende Bodylotions und übertünchen den natürlichen Geruch unter den Armen mit Deos. Kann sein, dass Marc deswegen nicht von einer Frau lassen kann, bevor er mit ihr im Bett war. Er weiß vorher gar nicht genau, ob er sie gut findet. Geoffrey Miller, der an der Universität von New Mexico in evolutionärer Psychologie forscht, hält es für wahrscheinlich, dass unsere Generation mangels Eigengeruch so schnell miteinander im Bett landet: „Wir müssen mit unseren Nasen schon richtig nahe an den anderen heran, um etwas über ihre Biochemie herauszufinden.“ Es braucht eine Situation, in der wir schwitzen. Abgesehen von Alkohol und Drogen könnte das auch der Grund sein, warum manche Nachtclubs vor sexueller Aufregung nur so vibrieren: Es liegt etwas in der Luft. Endlich mal wieder.

Gut zu wissen: Nicht nur, ob jemand genetisch zu einem passt, oder nicht, kann man riechen. Eine Studie der Universität von Pennsylvania weist darauf hin, dass sich auch die sexuelle Orientierung eines Menschen erschnüffeln lässt. Schwule Männer reagierten ohne es zu wissen positiver auf den Geruch von anderen Schwulen, Lesben hielten den Geruch anderer Lesben für attraktiver und auch Heterosexuelle fanden blind zueinander.
Auch, wenn Paar sich findet, während die Frau die Pille nimmt, muss das nicht heißen, dass sie sich nicht mehr riechen können, wenn sie diese absetzt. Die Forscherin Christine Garver-Apgar von der Universität New Mexico meint, dass „der Mann auch riechen kann wie eine Abfalltonne“ wenn ein Paar lange genug zusammen ist. Die emotionale Bindung ist es dann, was zählt.

Bewegung

Tina ist zufrieden mit sich: „Wie der mir hinterher geschaut hat…“ Anne kramt unbeeindruckt weiter in ihrer Handtasche: „Kein Wunder, so wie du mit dem Arsch wackelst.“ Kann schon sein, dass Tina es mit dem Hüftschwung etwas übertreibt. Aber wenn man neuesten Studien glauben darf, bringt das bei Männern gar nichts. Die Wissenschaftler von der Queen’s University in Ontario waren vom Ergebnis ihrer Untersuchung selbst überrascht: Wenig Bewegung in den Hüften und enger beieinander gehaltene Knie sind es, die Köpfe verdrehen. Frauen gehen vor allem dann so, wenn sie ihre fruchtbaren Tage haben. Wahrscheinlich eine evolutionäre Strategie, um sich davor zu schützen, dass der falsche Mann sie in seine Höhle schleppte, vermuten die Forscher. Die Art, wie man sich bewegt, macht also attraktiver. Selbst dann, wenn man klein ist, Segelohren hat und wenig Haare – Fred Astaire konnte sich vor Verehrerinnen kaum retten. Wenn er tanzte, war sein Aussehen einfach nebensächlich. Generell gilt: Aufrechter Gang und unverkrampfte Bewegungen geben anderen das Gefühl, dass man sich wohlfühlt. Und dass sie sich deswegen auch entspannen können. Keine Gefahr im Verzug. Der Politik-Berater John Neffinger rät seinen Klienten, sich das vorzustellen, was sie rüberbringen möchten, wenn sie einen Raum betreten: Gute Laune, Selbstbewusstsein, Leichtigkeit. So wie Bill Clinton. Der hält Augenkontakt, zeigt seine Handflächen und dreht nicht nur den Oberkörper, sondern auch die Füße in Richtung seines Gegenübers. Das suggeriert volle Aufmerksamkeit. Und funktioniert nicht nur bei Praktikantinnen.

Gut zu wissen: Gute Tänzer haben eine höhere Körpersymmetrie als andere Menschen, besagt eine Studie der University of Washington. Und diese lässt auf gute Gene schließen. Vermutlich kann man daraus auch einen Umkehrschluss herleiten: Wer tanzen lernt, kann den einen oder anderen Makel wegmogeln.
Wer sich gemäß seines Äußeren und seines Geschlechts bewegt, wirkt dadurch besonders attraktiv. Zumindest besagt dies eine Studie der amerikanischen Wissenschaftler Kerri Johnson und Louis Tassinary. Die Forscher zeigten Probanden geschlechtslose Trickfiguren, die nur anhand ihres Taillen- und Hüftumfangs zu unterscheiden waren. Figuren mit schmaler Taille und breiten Hüften, die seitlich schwangen, kamen gut an. Genau wie solche mit gleicher Taille wie Hüften, die stolz ihre Schultern bewegten.

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