Darf’s ein Bisschen mehr sein? Ein Interview mit Vampirexperte Eric Nuzum

Alles begann mit einer Schüssel Schokoflocken und George W. Bush im Fernsehen: „Überall Vampire“, befand der amerikanische Popkultur-Autor Eric Nuzum (42). Für sein Buch „The Dead Travel Fast“ begab er sich von seiner Heimatstadt Washington aus auf eine Suche nach den Ursprüngen und Auswirkungen des Vampir-Mythos. Seine Recherche führte ihn nach Rumänien, in dunkle New Yorker Clubs und eine Nacht-Revue in Las Vegas. Sein Fazit: Der Vampir war und ist all das, was wir begehren, aber auch fürchten. Und deswegen immer noch modern.

Eric Nuzum

Herr Nuzum, Sie haben ein Buch über Vampire und ihre Bedeutung geschrieben. Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Ich saß morgens beim Frühstück, aß „Count Chocula“-Flocken und Präsident Bush sprach im Fernsehen über „Energievampire“ – über Adapter für Computer oder Handys, die wenn sie eingesteckt sind Strom fressen, auch wenn kein Gerät angeschlossen ist. Vor mir lag eine aufgeschlagene Zeitschrift mit einer Wodkawerbung: eine Frau im blutroten Satinkleid und dazu ein Slogan über Nacht und Trinken. Das waren drei Vampire in drei Minuten! Ich war schockiert und fing an darüber nachzudenken, warum Vampire so populär sind.

Und warum?

Der Vampir ist die perfekte Metapher. Anderer Horrorfiguren wie Frankenstein oder Godzilla tauchen auf und verschwinden wieder. Der Vampir bleibt. Er ist eine Ikone, ein Abbild all der Dinge, die wir fürchten, nach denen es uns aber auch verlangt – er ist sexy, verführerisch. Ein mysteriöser Schurke, der ewig lebt, niemals altert, nie krank wird. Und er ist böse, geht einen grausamen Handel ein, um seine Macht zu erhalten: Er ernährt sich von den Lebenden. Der Vampir ist ein Archetypus für unsere Angst vor und der Sehnsucht nach ewigem Leben.

Das Vorbild für nahezu alle Vampirdarstellungen in Literatur und Film ist der echte Vlad Dracula, der im 15. Jahrhundert in Transsilvanien (dem heutigen Rumänien) herrschte. War er ein Vampir?

Nein. Der historische Prinz Vlad benutzte Grausamkeit, um sein Volk, aber auch seine Feinde mit Angst unter Kontrolle zu halten. Er hatte eine Vorliebe für das Pfählen. Daher sein schlechter Ruf.

Sie haben bei Ihrer Recherche einen entfernten Verwandten von ihm ausgemacht.

Ja, George W. Bush ist ein Cousin 16. Grades von Vlad Dracula. Das gilt aber auch für John Kerry, den ehemaligen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten.

Sie haben für Ihr Buch einiges auf sich genommen – zum Beispiel Blut getrunken. Wie kam es dazu?

Ich dachte, es wäre eine gute Idee. Bei meiner Recherche habe ich viel gelesen und immer wieder wurde Blut als Machtquelle für Vampire genannt. Blut schien der Schlüssel zu sein. Ich konnte mich der Frage nicht erwehren: Was ist, wenn an diesem ganzen Bluttrinkerquatsch etwas dran ist? Vielleicht verschafft es einem wirklich einen Kick, wie eine starke Tasse Kaffee oder so?

Und deswegen haben Sie sich zur Ader gelassen?

Es gab sonst niemand, dessen Blut ich trinken wollte. Ich dachte: Wenn dir einer erlaubt, sein Blut zu trinken, ist das mit Sicherheit jemand, von dessen Blut du besser die Finger lässt. Also blieb nur mein eigenes übrig.

Haben Sie danach etwas Besonderes gespürt?

Wenn Erbrechen als „besonders“ gilt, dann ja. Es schmeckte fürchterlich – als würde man eine Eisenbahnschiene ablecken. Nach Eisen. Und dann, nun ja, wie mein Frühstück.

Ein anderes Selbstexperiment, auf das Sie sich einließen war, alle 605 existierenden Vampirfilme anzuschauen…

Ich hatte das vor, bin aber nie fertig geworden. In den zwei Jahren, in denen ich an dem Buch arbeitete, habe ich 216 Vampirfilme geschafft. Das sind 211 mehr, als man jemandem normalerweise zumuten kann. Es war wirklich eine fürchterliche Aufgabe. Man merkt nach dem ersten Dutzend, wie unoriginell und fantasielos die meisten dieser Filme sind. Anhand der Beschreibung auf der Hülle konnte ich die Handlung fast fehlerfrei vorhersagen. Und viele sind schlecht gespielt.

Welches ist der schlechteste Vampir-Film, den Sie je gesehen haben?

Mein persönlicher Lieblingsfilm: „Jesus Christ Vampire Hunter“. Es ist ein Musical, Jesus kann Kung-Fu und El Santo, dieser berühmte mexikanische Wrestler, eilt dem Heiland zu Hilfe. Wirklich schrecklich. Die meisten Leute, denen ich den Film empfehle, steigen nach 20 Minuten aus.

Der erste Dracula-Film mit Christopher Lee wird dieser Tage 50 Jahre alt. Er ist ein Klassiker, Christopher Lees Darstellung des Vampirs ängstigt die Menschen noch heute. Was halten Sie von dem Film?

Oh, der ist sehr interessant. Man muss dazu wissen, dass sich nach Bela Lugosis Filmen aus den 30ern über 20 Jahre lang niemand getraut hat, einen Dracula-Film zu machen. Niemand wollte Graf Dracula spielen – Lugosi war zu gut gewesen. Christopher Lees Dracula ist eine richtig böse Gestalt, die Gefallen daran findet, grausame Dinge zu tun, um Chaos zu stiften.

Warum war seine Darstellung so herausragend?

Lees Dracula hat kein Motiv und das macht ihn so beängstigend. Der Film ist eine Reminiszenz an den Kalten Krieg. Es war eine Zeit der Angst. Die Menschen fürchteten Supermächte, die zu tiefst böse waren und deren Motivation man nicht verstand. Als Reaktion auf solche Bedrohungen kreieren wir Monster, die als Katalysator funktionieren.

Gibt es einen Film, den Sie ernsthaft empfehlen können?

Oh ja! Es gibt einen, der sehr gut gemacht und klug ist. Den halte ich in Ehren: „Shadow of a Vampire“ aus dem Jahr 2000. Es ist ein Film über die Dreharbeiten zu „Nosferatu“, dem berühmten Vampirfilm aus den 20ern. In „Shadow of a Vampire“ spielt John Malkovich den Nosferatu-Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau und Willem Dafoe den Nosferatu-Darsteller Max Schreck. Bei den echten Dreharbeiten zu „Nosferatu“ passierten so viele seltsame Dinge am Set, dass gemunkelt wurde, Max Schreck sei ein echter Vampir. „Shadow of a Vampire“ greift diese Frage auf. Ziemlich interessant.

Eigentlich dürfte der „Nosferatu“ von 1922 gar nicht mehr existieren…

Er basiert wie die meisten Vampirgeschichten auf dem Buch „Dracula“ von Bram Stoker, das dieser 1897 veröffentlichte. Nach Stokers Tod verwaltete seine Witwe Florence die Rechte an seinem Roman.

Quasi dem Ur-Dracula. Murnau hatte „Nosferatu“ ohne ihre Einwilligung gedreht – sein Vampir hieß deswegen auch nicht Dracula, sondern „Graf Orlock“.

Genau. Florence Stoker war geradezu besessen davon, den Film zu stoppen. Die Erträge aus „Dracula“ waren ihr einziges Einkommen. Was aus Stokers Charakteren gemacht wurde, interessierte sie nicht. Es ging ihr nur um das Geld aus den Rechten. Deswegen verklagte sie die Macher von „Nosferatu“, ein Rechtsstreit, der sich über Jahre hinzog. Als sie endlich gewann, wollte sie aber kein Geld mehr, sondern nur noch den Film zerstört sehen. Deswegen ist jede existierende Kopie, die wir uns heute anschauen, eigentlich eine Raubkopie.

Der Graf Dracula in Stokers Buch ist ein relativ hässlicher alter Kerl mit am Kopf schütterem – überall sonst aber üppigem – Haar, einer großen Nase, schlechtem Atem und langen Fingernägeln. Wer war das Vorbild für den Grafen?

Es gab zwei Männer im Leben von Bram Stoker, die er vergötterte. Einer war der Schriftsteller Walt Whitman (dem Stokers Dracula optisch ähnelte), der andere der Schauspieler Henry Irving. Dracula hat Charakteristika von beiden. In Whitman hatte sich Stoker aber geradezu vernarrt: er verehrte seine Thesen zur Rolle des Mannes in der Gesellschaft, zur Männlichkeit an sich. Man findet dieses Männerbild auch in „Dracula“ wieder. Jede Figur ist ein Opfer des Grafen, bis sich die Männer verbünden. Nur dieser Bruderschaft gelingt es letztlich, den Grafen zu töten.

Was verkörpert Stokers Dracula am stärksten? Sex, Tod, oder doch Krankheit?

Ja zu allen dreien. Er steht für alles, kann für alles stehen. Bis heute gibt es hunderte von Interpretationen, worum es in der Geschichte eigentlich geht: Krankheit, Angst vor der Technisierung, Fremdenhass, Angst vor dem Osten. Dann Sex im viktorianischen Zeitalter, die Rolle der Frau in der Beziehung, Frauenrechte. Aber auch Homosexualität, eine Warnung vor Promiskuität. Dieses eine Buch bedeutet für so viele Menschen so viele verschiedene Dinge. Das macht es zum Klassiker. Und damit den Vampir.


The Dead Travel FastIn Ihrem Buch erwähnen Sie, dass der deutsche Ausdruck „Gesundheit!“ sich nicht so sehr auf das Niesen bezieht, sondern vielmehr auf Vampire.

Das stimmt. Die Angst vor dem Biss eines Vampirs ist eine ziemlich moderne. Ursprünglich nahm man an, dass Vampire einem mental die Lebenskraft entziehen. Niesen galt als Indiz dafür, dass man von einem Vampir angegriffen wurde. Jemand anderes musste dann „Gesundheit!“ wünschen – es war eigentlich eine Art Schutzzauber, wie ein Vampirabwehrfeld.

Und der Knoblauch…

…lässt sich auf den intensivierten Geruchssinn zurückführen, den Menschen mit Tollwut entwickeln. Der Glaube ging so weit, dass man Toten den Mund mit Knoblauch ausstopfte, um zu verhindern, dass sie als Vampire wiederauferstehen.

In den Jahren 1985 bis 1990 gab es einen regelrechten Boom an Vampirfilmen, basierend auf einer realen Angst.

Als AIDS durch sämtliche Medien geisterte. Vampirfilme leben von dem Tabu, das Blut anderer zu trinken. AIDS schien wie eine reale Verkörperung dieses Tabus. Die bekanntesten Filme, die während dieses Vampir-Hypes entstanden, sind „Bram Stoker’s Dracula“ und „Interview mit einem Vampir“.

Und sehen Sie eine Metapher für Homosexualität in „Dracula“?

Eine Menge Leute sind zu dem Schluss gekommen, dass Stoker schwul war. Das liegt an der großen Intimität, die zwischen seinen männlichen Figuren herrscht. Als Draculas Vampirfrauen sich an Jonathan Harker zu schaffen machen, erscheint Dracula und befiehlt: „Zurück, sage ich euch! Dieser Mann gehört mir!“ Und natürlich findet man Parallelen dazu in seinem Leben, das durch die engen Männerfreundschaften, die er pflegte, Vorbildcharakter für die Homosexuellen seiner Zeit hatte. Es steht außer Frage, dass Stoker Männer liebte. Was wir nicht wissen ist, ob es eine rein geistige Liebe war oder doch auch körperlich.

Aber er hatte Angst vor Vaginas.

Absolut! In seinem letzten Buch „The Lair of the White Worm“ wird das sehr deutlich. Die Hauptfigur Lady Arabella, ein weiblicher, vampirähnlicher Wurm, hat dieses „Loch“, das laut Stoker unter anderem „riecht wie ein Schlachthaus“. Dieses Bild hinterlässt den Eindruck, dass die weibliche Vagina für ihn das Abscheulichste an einer Frau war.

Warum gibt es so wenige weibliche Berühmtheiten unter den Vampiren?

Der Vampirmythos hat durchaus auch eine weibliche Seite: Lilith im jüdischen Talmud, Lamia in der griechischen Mythologie und die indische Göttin Kali zeigen alle vampirische Züge. Und eine der bekanntesten Geschichten über einen weiblichen Vampir, „Carmilla“, die der irische Autor Joseph Sheridan Le Fanu 1872 veröffentlichte, basiert auf einer wahren Figur.

„Carmilla“ ist also älter als Bram Stokers „Dracula“?

Ja. „Carmilla“ trägt Anleihen der ungarischen Gräfin Erzsébet Báthory, auch die „Blutgräfin“ genannt. Sie lebte im 16. Jahrhundert und mordete mehrere junge Frauen auf sadistische Art und Weise. Es heißt, sie hätte in deren jungfräulichem Blut gebadet und es getrunken, um für immer jung zu bleiben. (Ihr Leben wird gerade von Julie Delpy verfilmt. Anm. d. Autorin)

Stammt der Vampir-Mythos aus der westlichen Welt?

Es gibt und hat ihn in nahezu jeder Gesellschaft gegeben. Es gibt japanische Vampire, chinesische Vampire, iranische Vampire. Sie werden unterschiedlich beschrieben, tragen unterschiedliche Namen, aber sie sind alle untote Kreaturen, die sich von den Lebenden ernähren, um sich selbst zu erhalten und übernatürliche Kräfte zu gewinnen.

Und woher stammt das Wort „Vampir“?

Das ist so mysteriös wie die Kreatur, die es beschreibt. Niemand kann genau sagen, woher es kommt. Bis heute rätseln Forscher, wo sein Ursprung liegt und von welchem Wort es sich abgeleitet haben könnte. Es scheint fast, als wäre es aus dem Nichts aufgetaucht.

Mittlerweile tauchen auch die ersten „guten“ Vampire auf. Zuerst kam „Angel“, ein Ableger der TV-Serie „Buffy“. Hier in Deutschland läuft die Serie „Moonlight“ und die „Twilight“-Bücher der Autorin Stephenie Meyer sind Bestseller. Der Vampir ist in allen dreien nicht das bissige Monster, sondern der strahlende Held. Wie kommt das?

Wir leben in einer Zeit in der man nicht mehr genau sagen kann, wer gut und wer böse ist. Eine Person kann beide Eigenschaften in sich vereinen. Hier in USA läuft gerade die Serie „True Blood“, die auf den „Sookie Stackhouse“-Büchern von Charlaine Harris basiert. Die Vampire bei Harris haben Moral wieder schätzen gelernt, wünschen sich die gleichen Rechte wie die Menschen, aber im Inneren sind sie noch immer wild. Sie bleiben gefährlich und unberechenbar. Das ist der Vampir unserer Zeit.

Hat das auch etwas mit dem veränderten Rollenbild der Frau zu tun? Weil die Frau als kreischendes Opfer nicht mehr zeitgemäß ist?

Das glaube ich nicht. In den Büchern von Meyer und Harris sind es immer Heranwachsende, die mit den Vampiren in Berührung kommen. Auch die Fernsehheldin „Buffy“ ist eine junge Frau, die zeitgleich mit ihrer Sexualität auch die Vampire entdeckt – das Böse in der Welt. Ich denke, jede junge Frau, die sich zum ersten Mal verliebt, kennt Sätze wie „Dem kannst du nicht vertrauen“ oder „Der hat nichts Gutes im Sinn“. Es ist eine Zeit, in der man erst noch lernen muss, wer der Richtige für einen ist.

Sie haben während der Recherche tatsächlich Menschen getroffen, die bedrohlich waren.

Ja, es gibt Menschen die von sich behaupten, sie seien echte Vampire. Im ersten Moment scheint das beängstigend, aber wenn man sich mit ihnen unterhält, sind sie recht normal. Die meisten erwarten das selbe vom Leben, wie Nicht-Vampire.

Und warum will jemand dann ein Vampir sein?

Es ist ein Bild, das ihnen gefällt. Vielleicht haben sie sich früher als Opfer gefühlt, als Ziel von „Vampiren“ im übertragenen Sinn, die ihnen das Leben schwer gemacht haben. Sie fühlen sich schwach. Und dagegen wehren sie sich mit ihrer Kleidung, mit ihrem Verhalten. Manche trinken auch tatsächlich Blut. Ihre negativen Erfahrungen ergeben für sie dadurch vermutlich mehr Sinn.

War Ihre Frau nicht besorgt, wenn Sie zu Vampir-Treffen gingen?

Schon. Wir hatten einen Code per Handy vereinbart, mit dem ich ihr unauffällig sagen konnte „Mir geht’s gut“. Aber es war nicht das erste Mal, dass ich mit schrägen Charakteren zu tun hatte und es wird vermutlich auch nicht das letzte Mal sein. Diese Leute sind letztlich nicht gruseliger als andere, die man in Bars trifft.

Aber einmal hatten Sie doch Angst…

Bei meinem ersten Rendezvous mit einem Vampir. Wir waren in einem Park in der Nähe meiner Wohnung verabredet, ein Vampir namens „Steve“, den ich im Internet ausfindig gemacht hatte, und ich. Als ich dort ankam, war es bereits dunkel – darauf war ich nicht vorbereitet. Ich saß dort mutterseelenallein auf einer Bank im Dunkeln und habe gewartet. Plötzlich sah ich etwas in einem Gebüsch – vielleicht ein Mensch, vielleicht nur ein Eichhörnchen. Ich konnte es nicht genau sehen. Da bin ich lieber gerannt. Von Steve habe ich nie wieder gehört.

Jetzt erklären Sie bitte noch, was es mit Graf Zahl aus der Sesamstraße auf sich hat, der ständig Fledermäuse zählt.

Er beruht auch auf einer echten Vampirlegende. Angeblich haben Vampire eine Zwangsstörung: Arithmomanie. Sie müssen ständig Dinge zählen. Bram Stoker wollte das ursprünglich auch für „Dracula“ verwenden, hat es dann aber wieder verworfen. Der Brauch, Reis zu werfen stammt daher: Ein Vampir sieht die Reiskörner, beginnt sie zu zählen und vergisst dabei anzugreifen.

Dann hoffen wir, dass Graf Zahl nie die Fledermäuse ausgehen.

Für Kermit wäre das sicher besser.

Jessica Braun für Tagesspiegel am 14.12.08

Bilder: Gary Harwood, PR

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